Essen und Trinken, Handmade/DIY

Gar nicht Feige – Konfitüre-Rezept

Wer nicht das Glück hat und in Südfrankreich wohnt, wird wohl kaum Feigen vom Feigenbaum im Garten ernten können. Oder zumindest nicht genug für Marmelade. Und auch fertige Feigenmarmelade gibt es in Deutschland selten zu kaufen.

Aber von August bis Oktober gibt es in gutsortierten Supermärkten und beim Obsthändler auch bei uns frische Feigen.

Besonders, wenn sie schon schön reif sind, eignen sie sich perfekt für Marmelade.

Feigenmarmelade: Zutaten
Feigenmarmelade mit dem gewissen Extra

Feigenmarmelade-Rezept (ergibt 3 Gläser à 330 ml):

1 kg Feigen waschen, die Stiele abschneiden und in kleine Stücke schneiden.

Die Schale kann dranbleiben und gibt der Marmelade auch ihre schöne dunkelrot-violette Farbe. Wenn man die Schale vorher entfernt, wird die Marmelade heller.

Die Feigen in einen hohen (Spritzgefahr!) Topf geben und mit Gelierzucker – in diesem Fall „2:1“, also 500 Gramm – mischen. Die Feigen mit dem Zucker mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Danach den Mix mit dem Stabmixer pürieren oder soweit zerkleinern, dass noch kleine Stücke übrig bleiben. Je nach Vorliebe.

Nun die Feigenmarmelade auf dem Herd zum Kochen bringen, dabei ständig (!) rühren. 4 Minuten lang sprudelnd kochen lassen.

Zum Schluss noch 1 bis 2 Esslöffel Portwein einrühren und kurz kochen lassen.

Für die alkoholfreie Variante nimmt man stattdessen den frischgepressten Saft einer halben Zitrone.

Dann eventuell entstandenen Schaum mit einer Schaumkelle abtragen.*

Die Feigenmarmelade sofort in heiß ausgekochte Schraubdeckelgläser füllen, den Deckel zudrehen und für 10 Minuten kopfüber hinstellen. Danach richtig herum hinstellen und abkühlen lassen.

Während des Abkühlens hübschen Stoff in kleine Vierecke schneiden, gern auch mit einer Zickzackschere, und Geschenkband heraussuchen. Wenn die Gläser erkaltet sind, werden die Stoffvierecke mit dem Band über dem Deckel fixiert.

Voilà: das perfekte Geschenk für Herbstgeburtstagskinder!

Feigenmarmelade als Geschenk
Voilà: Südfrankreich im Glas

* Gelierprobe: Wer sich nicht sicher ist, ob die Marmelade lange genug gekocht hat, nimmt einen Teelöffel aus dem Topf und kleckst die Marmelade auf einen kleinen Teller. Ist die Marmelade nach kurzer Zeit fest und fließt nicht davon, kann der Herd ausgeschaltet werden. Ansonsten noch etwas länger Kochen.

Tipp: Die Gelierprobe einfach mit Naturjoghurt mischen und in der Sonne auf dem Balkon genießen.

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2 thoughts on “Gar nicht Feige – Konfitüre-Rezept”

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